Der Matthiasstein

 

 


 

24. Februar 2010, "Kleiner Pilgerweg" zum Matthiasstein

Bei gemäßigten Temperaturen trafen sich am Namenstag des hl. Matthias 29 Pilgerinnen und Pilger am Küppershof in Holzbüttgen, um von dort aus durch die Holzbüttgener Fluren zum Matthiasstein zu gehen. Das Kreuz voran ging es betend und singend an Bohrhausen vorbei, zum Pannenbecker Hof bis zum Matthiasstein und wieder zurück zum Hof der Familie Bohr. Hier gab es etwas zum Aufwärmen, was dankbar angenommen wurde. Vielen Dank den Bohrhausenern!
Am Matthiasstein trug Lydia etwas so Schönes und Ansprechendes über den Matthiasstein vor, dass wir es zum Nachlesen hier noch einmal bereitstellen möchten:

 

 

Meditation am Stein 2010
(von Lydia Meuser)

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht,
ob euch noch der Sinn nach Winter steht?
Ich habe jedenfalls fertig und die Nase voll,
denn ich finde eiskalte Füße wirklich nicht toll!

Dabei noch jeden Tag Schnee auf die Mütze
und der Wind pfeift durch jede Ritze;
das ist doch zum Steinerweichen -
der Winter soll sich endlich schleichen!

Doch gab es, das muss ich hier auch mal sagen,
viele Lichtblicke in vergangenen Tagen.

Immer, wenn ein Mensch erscheint,
egal, ob er lacht oder weint;
wenn ein Gebet aus tiefstem Herzen dringt,
wenn jemand mit Gott und Matthias ringt,
dann strahlt in meine graue Kälte warmer Schein,
und ich fühle den Segen, hier zu sein.

Vielleicht haben die Brüder in Trier
bei der Losung „Du bist bei mir“
ja auch ein bisschen an mich gedacht,
der ich bei euch bin bei Tag und Nacht.

Wer aber auf jeden Fall immer an mich denkt,
und mir all seine Fürsorge schenkt,
dass ist Hilde, die treue Seele!
Jeden Tag steht sie an meiner Stele:

„Sind die Blumen noch frisch und feucht?
Gibt es Ungeziefer, das da fleucht?
Hat ein Vogel die Lampe beschissen?“
Hilde, ich könnte dich küssen!

Und weil ich nachts - wie alle großen Steine -
vor Angst manchmal weine,
sorgt sie immer für ein Licht,
das meine Dunkelheit durchbricht.

Aber ich glaube sicher daran,
im Goldenen Buch von Matthias, dem heiligen Mann,
steht Hilde dick geschrieben
und ist vermerkt für Wolke sieben.

Denn da ist die Aussicht wunderschön
und alle Engel werden Hilde verwöhnen!
Denn das muss man doch im Himmel vergelten,
wenn einer Gutes tut, hier auf der besten aller Welten!

 

 


 

24. Februar 2009, "Kleiner Pilgerweg" zum Matthiasstein

Trotzdem dass die Narren noch das Zepter schwangen, immerhin war Veilchendienstag, trafen sich um 16:30 Uhr wieder 24 Gleichgesinnte aus unserer Matthiasbruderschaft und der Pfarrgemeinde Holzbüttgen, auf dem Parkplatz am Küppershof, um sich von dort aus auf den "Kleinen Pilgerweg" zu begeben.
Das Wetter war kalt aber trocken, eigentlich ideal zum Pilgern. Auf dem Rückweg vom Matthiasstein wurden alle in "Bohrhausen" mit einem wärmenden Schnäpschen versorgt. Dafür noch mal lieben Dank an die Familie Bohr.

 


 

24. Februar 2008, "Kleiner Pilgerweg" zum Matthiasstein

Um 16:30 Uhr trafen sich 44 MitgliederInnen aus unserer Matthiasbruderschaft auf dem Parkplatz am Küppershof, um sich von dort aus auf den "Kleinen Pilgerweg" zu begeben.

 


 

24. Februar 2007, "Kleiner Pilgerweg" zum Matthiasstein

Heute hatten unsere Matthiasschwestern und -brüder einen besonders ereignisreichen Tag.

Gemeinsam mit den Matthiasbruderschaften Büttgen und Büttgen-Vorst trafen wir uns bereits um 08:00 Uhr in der wunderschönen Antoniuskapelle in Vorst, zu einer Matthiasmesse unseres Pfarrverbandes Büttgen. Kaplan Daniel Schilling war überrascht von der regen Teilnahme, und das an einem Samstagmorgen!
Wir feierten gemeinsam die hl. Messe und Kaplan Schilling fand treffende Worte über das Pilgern und die Weggemeinschaft mit dem hl. Matthias an der einen und dem lieben Gott an der anderen Seite. Wir Pilger, so glaube ich, hatten Herz und Verstand für seine Worte weit geöffnet.
Die Vorster Matthiasbruderschaft hatte alles bestens organisiert. Das Liedgut während der hl. Messe war trefflich ausgewählt - es waren unsere bekannten und beliebten "Wallfahrts-Klassiker". Und nach der hl. Messe wurden wir alle noch mit leckeren Brötchen und Kaffee verwöhnt.

Um 14:00 Uhr fand im Pfarrzentrum Sieben Schmerzen Mariens unsere Jahreshauptversammlung (JHV) statt. Sie war wieder gut besucht, trotz des ungemütlichen Wetters! In diesem Jahr stand die Neuwahl des Vorstandes an. Nach der Entlastung des gesamten Vorstandes fand die Neuwahl statt. Ergebnis: Der alte Vorstand ist auch wieder der neue Vorstand!

Um 16:30 Uhr trafen sich 39 MitgliederInnen aus unserer Matthiasbruderschaft auf dem Parkplatz am Küppershof. So viele Teilnehmer waren wir noch nie! Der Himmel sah sehr nach Regen aus und es tröpfelte auch immer wieder. Dazu hatten wir starken Wind, der uns richtig packte, als wir im freien Feld waren. Das aber konnte die Laune der PilgerInnen auf dem Weg zum Matthiasstein nicht aus der Ruhe bringen. Singend und betend gingen wir, nach einem Gebet am Hofkreuz-Küppershof, zum Pannenbecker-Hof. Auch hier sprachen wir ein Gebet für die Lebenden und Verstorbenen dieses Hofes. Nun war es nicht mehr weit bis zu unserem Ziel. Unsere Blicke gingen immer wieder in Richtung Himmel, aber das Wetter hielt noch. Am Matthiasstein angekommen trugen Heijo, Lydia und Günter Fürbitten vor, und die Pilgergemeinschaft sang abschließend die letzte Strophe vom Matthiaslied.

 
 

Danach traten wir den Rückweg an und hatten erneut mit dem starken Wind zu kämpfen der uns erst in Ruhe ließ, als wir in Holzbüttgen hineinkamen.
Wir versammelten uns noch einmal auf dem Parkplatz am Küppershof und sangen zum Abschluß "Bind' uns zusammen Herr..."

Das war unser heutiger Namenstag des hl. Matthias

Der Vorstand der Sankt Matthiasbruderschaft Holzbüttgen möchte sich für die aktive Teilnahme an diesem "5. Kleinen Pilgerweg" zum Matthiasstein ganz herzlich bedanken. Wie heißt es doch in einem Lied von Marita Köllner:" Im nächsten Jahr, kommen wir alle wieder..."


Mit herzlichem Bruderschaftsgruß
Der Vorstand der SMB Holzbüttgen

 


 

24. Februar 2006, "Kleiner Pilgerweg" zum Matthiasstein

Artikel aus NGZ vom 28.02.2006

 


 

28. Dezember 2004, Unser Matthiasstein im Winter...

Kaum zu fassen, aber heute hat es tatsächlich einige Stunden geschneit. Die weißen Wiesen und Felder, und natürlich auch der Matthiasstein luden dazu ein, ihn auch einmal im Winter zu besuchen. Wie Ihr seht, steht ihm auch eine Kopfbedeckung aus frischem Schnee recht gut. Nur die Bank, die konnte man heute leider nicht zum Sitzen benutzen.

     

 


 

24. Februar 2004, "Kleiner Pilgerweg" zum Matthiasstein

Um 18:00 Uhr versammelten sich 30 Pilgerinnen, Pilger und interessierte Menschen, die sich trotz Kälte, Dunkelheit und "Veilchendienstag" mit uns auf den "Kleinen Pilgerweg" zum Matthiasstein machten. Es war unser erster Pilgerweg zum Matthiasstein, und es war für alle sicherlich ein kleines Erlebnis.

Mit Singen und Beten verließen wir den Küppershof in Richtung Pannenbecker Hof, mit Ziel - Matthiasstein. Dort angekommen, ließ Lydia Meuser erneut den Matthiasstein sprechen. Und dieser hatte wieder so allerhand zu erzählen. Vor allen Dingen, dass er uns schon erwartet habe, und wer ihn alles im Sommer besucht hat, usw. Die anschließenden Fürbitten und das Mattheiser Familiengebet wurden von Heijo, Günter, Lydia und Jonas vorgetragen bzw. gebetet.

Für den Rückweg gab es, und dies ganz besonders wegen der Hundskälte, ein Schnäpschen zum Aufwärmen. Inzwischen war es dunkel geworden und wir pilgerten wieder singend und betend zum Küppershof zurück. Der Vorstand der Sankt Matthiasbruderschaft Holzbüttgen möchte sich für die aktive Teilnahme an diesem ersten "Kleinen Pilgerweg" zum Matthiasstein ganz herzlich bedanken.

Wir werden von nun an stets am Namenstag des hl. Matthias diesen "Kleinen Pilgerweg" zum Matthiasstein gehen. Dazu seid Ihr heute bereits eingeladen!

Mit herzlichem Bruderschaftsgruß
Der Vorstand der SMB Holzbüttgen

 

PS: Nachfolgend findet Ihr den Artikel der NGZ für diejenigen, die ihn noch nicht gelesen haben
oder ihn noch einmal nachlesen möchten.


Artikel aus NGZ-Online vom 24.02.04 21:15
Holzbüttgener Matthias-Bruderschaft pilgerte durch Dorf

Der Weg ist das Ziel

Menschen zu motivieren ist manchmal schwer. Relaxen vor dem Fernseher lockt oftmals mehr als ein Spaziergang, eine Wanderung oder der Kirchgang. Es gibt aber auch Ausnahmen. Das zeigt die Matthias-Bruderschaft Holzbüttgen. In ihr haben sich Menschen gesammelt, die für ihren Glauben auf die Straße gehen und sich zusammengeschlossen haben, um Jahr für Jahr nach Trier zum Grab des heiligen Apostels Matthias zu gehen.

Dienstag am Namensfest des Apostels, brachen die Mitglieder der Bruderschaft zu einer kleineren Prozession auf. Allerdings führte sie ihr Pilgerweg nicht nach Trier, sondern vom Hofkreuz des Hasselshof in Holzbüttgen zum Matthiasstein auf dem Schifferhof, der im vergangenen Jahr errichtet wurde. Auf dem etwa einstündigen Weg wollten die Gläubigen beten und singen um den Segen und die Fürsprache des heiligen Matthias zu erbitten.

"Wir bieten diese kleine Wallfahrt an, um auch unseren älteren Mitgliedern, die nicht mehr den ganzen Weg nach Trier gehen können, die Möglichkeit zu geben, an einer Matthias Prozession teilzunehmen. Wer nicht mehr gehen kann, wird von uns auch gefahren", sagt Heijo Heister, erster Brudermeister. Die "Wallfahrt" erfreut sich durchaus großer Beliebtheit, wie Lydia Meuser, die Schriftführerin, weiß: "Es werden jedes Jahr mehr Teilnehmer gezählt. Zuletzt 30 Gläubige" - eine Menge bei einer Bruderschaft, die 110 Mitglieder zählt.

"Die Wallfahrt nach Trier ist das Herzstück unserer Arbeit", sagt Heister. Neben der Wallfahrt trifft sich die Bruderschaft aber auch zum gemeinsamen Rosenkranzgebet am ersten Freitag im Monat. Die Tradition der Matthiaswallfahrt ist nur am Niederrhein verbreitet. Dabei ist das Grab das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen. Heister und Meuser berichten übereinstimmend von ihren positiven Glaubenserfahrungen, die sie aus der mühevollen viertägigen Fußwallfahrt gewonnen haben.

"Der Gewinn ist nicht zu beschreiben. Der erste Tag ist sehr anstrengend, aber danach beginne ich abzuschalten. Man denkt dann ganz anders", sagt er. Für Heister läuft alles auf einen Punkt hinaus: "Alles ist vergessen, wenn der ,Matthes' in Trier mit dem ,Äugsgen' zwinkert."

Uli


ngz-online, Neuss-Grevenbroicher Zeitung
Quelle: http://www.ngz-online.de/ngz/news/kaarst/2004-0225/bruderschaft.html


 

Matthiasstein wird feierlich eingeweiht

Am 22. März 2003 wird der Matthiasstein der Sankt Matthias Bruderschaft Holzbüttgen feierlich eingeweiht. Damit wird er seiner Bestimmung übergeben, dass alle Holzbüttgener Bürgerinnen und Bürger, die Mitglieder der Matthiasbruderschaft Holzbüttgen, wie aber auch alle die vorbeikommen, an ihm ein Gebet sprechen oder auch nur ausruhen und verweilen können.

  Wir versammeln uns am 22. März 2003 an unserer Pfarrkirche "Sieben Schmerzen Mariens" und ziehen von dort um 14:00 Uhr in einer Prozession über die Königstraße in Richtung "Am Ehrenmal", über die Josef-Kuchen-Straße zum Wegkreuz des Küppers Hofes. Von dort ziehen wir weiter in Richtung Bauernhof Bohr (Bohrhausen) über die Feldwege hin zum Pannenbecker Hof. Am dortigen Wegkreuz sprechen wir ebenfalls ein Gebet und ziehen weiter zum Schifferhof. Direkt am Schifferhof steht unser Matthiasstein. Es ist eine ca. 180 cm hohe Basaltsäule, die von einer Steinmetz- und Bildhauermeisterin aus Hammerstein nach unseren Ideen und Vorstellungen bearbeitet wurde. Unser Pastor, Herr Josef Brans, wird die Segnung und feierliche Einweihung des Matthiassteines vornehmen.

Nach der Einweihung führt die Prozession wieder den gleichen Weg zurück zu unserer Pfarrkirche "Sieben Schmerzen Mariens", wo eine Messfeier stattfindet. Im Anschluss daran findet ein gemütliches Beisammensein in unserem Pfarrzentrum statt.

Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn zahlreiche Bürgerinnen und Bürger von Holzbüttgen an der Prozession und der Einweihungsfeier teilnehmen würden.

Die Sankt Matthias Bruderschaft Holzbüttgen